Wer wird Aargauer Bauer/Bäuerin 2018?
Wer wird Aargauer Bauer/Bäuerin 2018?

Nach dreijähriger Pause schreiben die Aargauische Landwirtschaftliche Kreditkasse (ALK), das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg (LZL) sowie der Bauernverband Aargau (BVA) den Landwirtschaftlichen Unternehmerpreis aus. Gesucht werden der Bauer oder die Bäuerin 2018 sowie der beste Jungunter­nehmer. Im Rennen stehen zehn Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen, die sich durch innovatives und unter­nehmerisches Handeln auszeichnen. Helfen Sie parallel zu den beiden Preisen, den Publikumspreis zu bestimmen und beteiligen Sie sich am Voting!

Unternehmerische Leistungen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche und nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft. Prämiert werden Personen, welche sich durch Innovation und Unternehmertum auszeichnen und ihren Betrieb beziehungsweise ihr Projekt marktorientiert und nachhaltig führen. Folgende Kriterien stehen im Vordergrund:

 

  • Betriebsstrategien und Projekte, die zum wirtschaftlichen Erfolg führen
  • Nachhaltigkeit der Konzepte (wirtschaftlich, ökologisch, sozial)
  • Produkte oder Dienstleistungen, die sich von Mitbewerbenden abheben
  • Partnerschaften innerhalb der Landwirtschaft und in vor- und nachgelagerten Branchen
  • Art und der Inhalt der Kommunikation, die das Unternehmen pflegt
  • Aktive Zukunftsgestaltung (Umgang mit Veränderungen im Umfeld)
  • Besondere gesellschaftliche Leistungen (sozial, kulturell)

Die Jury setzt sich aus Delegierten der drei Trägerorganisationen LZL, ALK und BVA zusammen. Sie wählt aus der Teilnehmerschaft die Finalistinnen und Finalisten aus. Unter diesen vergibt sie den Hauptpreis  "Aargauer Bauer/Bäuerin 2018" sowie den Sonderpreis für die beste landwirtschaftliche Jungunternehmerin oder den besten landwirtschaftlichen Jungunternehmer. 


Zur Bestimmung des Publikumspreises werden parallel, alle Finalistinnen und Finalisten in der ersten Oktoberwoche durch Radio Argovia vorgestellt. Mittels Online-Voting wird die Hörerschaft die Gewinnerin oder den Gewinner des Publikumspreises bis Ende Oktober auf unserer Website www.landwirtschaft.ag bestimmen, worauf ebenfalls im Radio Argovia hingewiesen wird. Auf unserer Website "Aargauer Landwirtschaft" werden alle Finalisten nochmals vorgestellt. 


Am Aargauer Buure-Sunntig am Sonntag 25. November steht die Preis­verleihung im Mittelpunkt. Eine Preissumme von Fr. 20'000.- ist zu vergeben. Die Jury hat jedes einzelne Projekt vor Ort besucht und nach Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Marktausrichtung beurteilt.


Voting

Besten Dank für Ihr Interesse an unserem Preis "Aargauer Bauer/Bäuerin 2018".

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme ab Montag, 01. Oktober bis Mittwoch, 31. Oktober 2018.

Voten Sie für Ihren Favoriten und bestimmen Sie mit, wer den Publikumspreis erhalten soll!

Voting
Wählen Sie jetzt Ihren Favoriten und bestimmen Sie mit, wer den Publikumspreis gewinnt!









Projekte
Regula und Markus Hauenstein
Regula und Markus Hauenstein
Weidefleisch vom eigenen Hof

 

Regula und Markus Hauenstein aus Endingen sind Vollprofis in Sachen Fleischvermarktung. Auf ihrem Betrieb halten sie Mutterkühe, Mastschweine, Damhirsche, Truten sowie Gänse und Poulets. Die Tiere werden in der Region geschlachtet und verarbeitet. Die Vermarktung des Weidefleisches erfolgt im eigenen Marktmobil, im Online-Shop, über Landi, Volg sowie die regionale Gastronomie. Dabei legt das Betriebsleiterpaar Wert auf traditionelle Fleischstücke und Wurstwaren.


Tobias Lüscher
Tobias Lüscher
Der Beerenhof

 

Aushängeschild des Lüscherhofs in Wettingen sind die Erdbeeren. Im Hofladen bietet Tobias aber viele weitere Produkte wie Kirschen, Himbeeren, Zwetschgen, Kürbisse oder Cheminée-Holz an. Ein weiteres Standbein sind Freilandeier von Hühnern, welche in mobilen Ställen gehalten werden. Für den Direktvermarktungsprofi gelten eine hervorragende Qualität, ein breites Produkteangebot sowie die ausgesprochene Kundenorientierung als wichtigste Erfolgsfaktoren.


Thomas Hafner
Thomas Hafner
MySwissFarm für urbane Menschen

 

Die Vision der MySwissFarm besteht in der nachhaltigen Produktion von Lebensmitteln. Mit der Zucht von Mangaliza-Wollschweinen und dem Anbau von Gemüsesorten in Permakultur will Thomas Hafner aus Berikon dem urbanen Konsumenten eine Alternative zum bestehenden Lebensmittelangebot bieten. Für den Workshop "Be a Farmer for a Day" und für Events steht auf dem Betrieb ein modern eingerichteter Gesellschaftsraum mit fantastischer Aussicht auf das Reusstal zur Verfügung. 


Ramon Staubli
Ramon Staubli
Ramons Bio-Früchte

 

Erst 23-jährig und schon dick im Geschäft. Im 2017 gründete Ramon Staubli aus Muri die Ramons Biofrüchte GmbH, welche aktuell auf knapp vier Hektaren Erdbeeren, Himbeeren, Zwetschgen, Rhabarbern, Lauch und Buschbohnen nach Bio-Richtlinien anbaut und vermarktet. Mit dem Anbau von Biobeeren und Biogemüse liegt der Jungunternehmer voll im Trend. Gemeinsam mit Partnerbetrieben will der Betriebsleiter seine Stellung als Direktlieferant der Migros Luzern weiter ausbauen. 


Urs Bryner
Urs Bryner
Der dynamische Hof

 

Vor 19 Jahren als klassischen Ackerbaubetrieb übernommen, präsentiert Urs Bryner seinen Hof in Othmarsingen heute als vielseitiges Unternehmen. Auf diesem Weg, sei ihm nicht alles gelungen, und ebenso werde nicht alles, was heute erfolgreich ist, morgen noch bestehen. Neben der spezialisierten Gemüseproduktion für den Grosshandel und dem vielseitigen Anbau für den eigenen Hofladen werden auch Brennholz hergestellt sowie diverse Dienstleistungen in den Bereichen Kommunal und Gartenpflege angeboten.


Andreas Suter
Andreas Suter

Der Obsthof

 

Das umfassende Angebot von über 20 Apfel- und Birnensorten auf dem Loorhof in Lupfig wird je nach Saison ergänzt mit Erdbeeren, Spargeln, Kürbissen, Most, Schnaps, Konfitüren und Dörrfrüchte aus eigener Produktion. Mit Gemüse, Eiern, Fleisch und weiteren Produkten von Berufskollegen erfährt das Sortiment eine attraktive Erweiterung. Der weit herum bekannte Hofladen wurde auf diesen Herbst hin erneuert und nochmals erweitert. Daneben erfolgt die Vermarktung über Volg- und Landi-Läden, an Restaurants sowie in den Grosshandel.


Daniel Vogt
Daniel Vogt
Fernwärme vom Bauer

 

Nach dem Verkauf der Kühe wurde 2006 die erste Holzschnitzelheizung auf dem Hof in Scherz installiert und erste Nachbarliegenschaften mit dem neuen Fernwärmenetz erschlossen. Mittlerweile beziehen die gesamte Schulanlage und der Kindergarten, der Volg-Laden, ein Gewerbebetrieb sowie insgesamt 19 Wohnungen Wärme vom Energiewirt. Das Betreiben der Heizung und die Holzerarbeiten fallen vorwiegend in die Jahreszeit mit freien Arbeitskapazitäten auf dem Ackerbaubetrieb.


Maja Stürmer
Maja Stürmer

Die Kräuterfrau


 

Maja Stürmer aus Mandach hat sich ganz der Herstellung von Kräuterprodukten verschrieben. Diese vermarktet sie über ihr hofeigenes Chrüterstübli, im umfangreichen Online-Shop sowie an diversen Märkten. Auch im Coop Aargau sind 18 Produkte von ihr unter dem Label ‚Mini Region‘ erhältlich. Ihr umfangreiches Wissen gibt sie naturverbundenen Menschen gerne im Rahmen von Landschaftsführungen, Kursen und Schule auf dem Bauernhof weiter.

 

Martin Spillmann
Martin Spillmann
Zurück zum Vollerwerbsbetrieb

 

Übernommen hat der ursprüngliche Landmaschinenmechaniker aus Villnachern vor 4 Jahren einen viehlosen Nebenerwerbsbetrieb mit bescheidenem Einkommen. Mit dem Ziel vor Augen, von der Landwirtschaft leben zu können, beobachtete er die Märkte genau und entschied sich für den Einstieg in die Eierproduktion, obwohl ihm die Hennen damals eigentlich noch total fremd waren. Heute erwirtschaftet der erfolgreiche Geflügelhof mit Freilandhaltung Einkommen für 2 Familien und hegt bereits weitere Investitionspläne.


Simon Lüscher
Simon Lüscher

Ökonomie und Ökologie im Einklang


 

Der 26-jährige Meisterlandwirt führte den Biohof in Holziken zuerst 5 Jahre in Partnerschaft mit der Mutter und nun seit 3 Jahren auf eigene Rechnung. Zusammenarbeit ist für den jungen Betriebsleiter wichtig. So teilt er nicht nur die Maschinen mit Berufskollegen, sondern gestaltet auch den Einsatz der Angestellten gemeinsam mit einem Partnerbetrieb. Die Kombination von Ackerbau und Tierhaltung ist ihm aus ökonomischer, vor allem aber aus ökologischer Sicht wichtig: Die Bodenfruchtbarkeit wird gefördert und der Nährstoffkreislauf ist gesichert.