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Stallvisite Zentralschweiz auf Kurs: Gemeinsam den Kompass richten und in See stechen
Stallvisite Zentralschweiz auf Kurs: Gemeinsam den Kompass richten und in See stechen
Rund 90 Stallvisite-Anbieter aus der Zentralschweiz trafen sich am Donnerstag, 30. Januar 2020, zum Erfahrungsaustausch auf dem Vierwaldstättersee mit den Projektverantwortlichen der Stallvisite. Auf zwei Schiffen wurde rege diskutiert und sich zu-kunftsorientiert ausgetauscht.

Über den Wind können wir nicht bestimmen, aber wir können die Segel richten

Der Einladung der Genossenschaft Zentralschweizer Milchproduzenten ZMP sind zahlreiche Stallvisite-Anbieter aus der Zentralschweiz und Aargau gefolgt. Bei herrlichem Sonnenschein und unüblich milden Temperaturen tauschten sie für ein paar Stunden ihr Hof-Terrain gegen den Vierwaldstättersee. Auf zwei Schiffe verteilt traf sich die Innerschweizer Stallvisite-Familie zusammen mit den Stallvisiten-Verantwortlichen zum Erfahrungsaustausch. Dieser periodisch stattfindende Erfahrungsaustausch startete mit einem Apèro vor der imposanten Kulisse des KKL Luzern an Deck der Charles Bucher Seefahrten AG. Danach schipperten sie entlang des Seeufers zur Küssnachter Bucht, wo die Anker zum gemeinsamen Mittagessen gesetzt wurden. Die Teilnehmenden nutzten die Seefahrt für weiterführende Gespräche, Diskussionen und gaben sich gegenseitig Tipps. Wieder im Luzerner Seebecken angekommen war man sich einig: Der gemeinsame Austausch ist wichtig und muss auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Davon profitieren letztendlich Konsumenten wie auch Produzenten.

Stallvisite klärt auf und schafft Transparenz gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten

Immer weniger Leute kennen die Produktion von Nahrungsmitteln aus eigener Erfahrung. Damit geht der Bezug zur Nahrungsmittelproduktion zunehmend verloren. Zugleich achten Konsumentinnen und Konsumenten vermehrt auf die Herkunft und die Produktionsweise von Lebensmitteln. "Stallvisite" macht die Herkunft von Milch, Fleisch und Eiern begreifbar und zeigt auf transparente Weise, wie diese Nahrungsmittel entstehen. Sie stellt auch einen direkten Kontakt her zwischen Konsumenten und Bau-ern und zeigt die vielfältigen Anforderungen an die Nahrungsmittelproduktion auf. Damit fördert die Stallvisite das Verständnis zwischen Konsumenten und Produzenten und stärkt das Vertrauen in landwirtschaftliche Produkte. Die Konsumentinnen und Konsumenten erhalten maximale Transparenz in die verschiedenen Produktionsformen von Grundnahrungsmitteln wie Milch, Fleisch und Eiern.

Stallvisite-Besuche sind wertvolle und spannende Familienausflüge

Der Besuch auf einem Stallvisite-Betrieb bereitet Freude für die ganze Familie und klärt nebenbei auf, woher diese Lebensmittel stammen und wie die Tiere gehalten werden. Wer einen Betrieb in der gewünschten Umgebung sucht, der wird schnell und leicht fündig auf der Homepage www.stallvisite.ch. Zudem bieten viele Betriebe ihre regionalen Eigenprodukte im Hofladen an. Mit einem Einkauf im Hofladen unterstützt man auch die heimischen Bauern. "Von hier, von Herzen", der Slogan der Schweizer Bauern, wird auf dem Hof spür- und erlebbar und gewährt Einblick in ihre Arbeit mit den Tieren und die regionalen Produkte, welche sie mit viel Leidenschaft für die Bevölkerung erbringen.

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Gut zu wissen
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Kontakt

Fragen zum nationalen Projekt Stallvisite beantwortet Ihnen:

Aline Gerber, Projektleiterin Stallvisite, Telefon 031 359 59 71, aline.gerber@lid.ch

Regionale Ansprechperson für die Stallvisite-Betriebe der Kantone AG, GL, LU, NW, OW, SZ, UR, ZG:

Monika Ritz, Sachbearbeiterin Stallvisite Innerschweiz, Telefon 041 429 39 00, monika.ritz@zmp.ch

Sender

Genossenschaft Zentralschweizer Milchproduzenten ZMP
Friedentalstrasse 43
6002 Luzern
041 429 39 00
zmp@zmp.ch
www.zmp.ch